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Glück

Was fällt uns als erstes ein, wenn wir an Glück denken? Die meisten werden sagen, schön oder auch gut. Denn es ist ja auch schön bzw. gut Glück zu haben. Aber ist Glück wirklich immer gut? Kann es nicht sein das uns dadurch die Chance genommen wird an Hindernissen zu wachsen und neue Möglichkeiten zu finden? Wie sieht es aus mit Pech? Was denkt man da? Pech assoziieren die meisten mit schlecht. Aber ist Pech wirklich schlecht? Kann es nicht sein das uns dadurch, das etwas eben nicht klappt, die Chance gegeben wird zu wachsen, neue Möglichkeiten zu entdecken? Nun natürlich es ist jedem seine Meinung wie er dazu steht, aber man kann ja mal mit Gedanken spielen. Was wäre denn wenn das allgemeine Bild von Glück und Pech nicht das einzige ist? Sollen wir dann demnächst uns freuen wenn wir Pech haben? Nein, das würde ich nicht sagen. Aber man kann ja ruhig versuchen Pech nicht einfach so hinzunehmen und dann neue Möglichkeiten und Chancen finden.

Kommen wir zum nächsten Punkt. Was ist Glück überhaupt? Nun kommt von den meisten sicher ein positives Gefühl. Aber das ist ja nicht das Glück selbst, sondern lediglich das was es auswirkt. Oder doch nicht? Wenn Glück ein positives Gefühl ist, wie kommt dieses zustande? Was macht uns glücklich? Gibt es überhaupt reines Glück? Macht jeden Menschen das selbe glücklich? Wissen wir überhaupt wann wir glücklich sind oder Glück haben? Ist Glück und das Glücksempfinden veränderlich? Bringt man uns vielleicht bei was Glück ist? Ist Glück ein Zufall oder Bestimmung? Gibt es Menschen die das Glück geradezu anziehen?

Zu diesen und weiteren Fragen möchte ich mal ein paar Denkanstöße geben.

 

Also, was ist Glück überhaupt? Das ist sicher eine der schwierigsten Fragen wenn man versucht Glück zu definieren. Aber eine einfach Beschreibung gibt es, nur ist die meist nicht zufriedenstellend. Ganz kurz, Glück macht uns glücklich! So jetzt kommen Fragen auf. An sich ist diese Aussage ja nicht verkehrt, aber erläutert sie was Glück ist. Ich würde sagen nein. Nun kommen wir zu einer anderen Aussage, die ebenfalls zutrifft aber nicht unbedingt erläutert. Glück ist ein positives/schönes Gefühl! Kann man denn Glück überhaupt erläutern, werden sich jetzt einige fragen. Wenn man es aber nicht erläutern kann, gibt es dann überhaupt Glück? Die Antwort wird so ziemlich jeder mit Ja beantworten. Und warum? Weil er es vermutlich schon erlebt hat. Einigen wir uns also darauf man kann es nicht erklären, zumindest nicht rational, da es eben ein Gefühl ist. Gefühle sind da, und das werden wir nie mit Logik oder Verstand verstehen. Unser Herz versteht es.

 

Kommen wir nun zu einer anderen Frage. Was macht uns glücklich? Wenn man das verschiedene Menschen fragt, kommen auch viele unterschiedliche Antworten. Aber warum? Sollte uns nicht das selbe glücklich machen? Diese Fragen sind also auch nicht grade einfach. Ich möchte mal ein paar Beispiele für Antworten nennen. Familie, Gesundheit, Geld, Freunde, Partner, Kinder, ein Haus, das Leben. Das sind nur ein paar, und häufig nennt man auch mehreren Antworten. Heißt das denn nun das wir es gar nicht wissen, wann wir glücklich sind? Ich denke nicht. Vielmehr ist es wahrscheinlich, das Menschen eben verschiedene Auffassungen von Glück haben. Und wie kommt das nun wieder? Ist das anerzogen? Ich denke zum Teil ja und zum Teil nein. Unsere Auffassung zum Thema Glück wird durch unsere Wünsche geprägt. Diese wiederum werden zum Teil durch unsere Umgebung geprägt. Ein Beispiel, ein Kind in der 3. Welt ist glücklich wenn es ein Dach über den Kopf und etwas zu Essen hat. Das ist für uns in Europa aber ganz normal, wir sind eher glücklich wenn wir das was wir besitzen wollen, auch bekommen, wobei das nicht unbedingt materiell sein muss. Das Problem ist nur viele Menschen wissen nicht was sie wirklich wollen. Das mag vielleicht daran liegen, das sie das meiste, was wirklich essentiell ist bereits besitzen. Und wenn sie meinen sie haben das was sie wollen, dann ist dies oft nur von kurzer Dauer. Daraus folgert man, Wünsche und auch Glück sind veränderbar. Aber wenn es so ist, sind wir dann überhaupt irgendwann glücklich? Müssten wir nicht vielmehr unsere Einstellung zum Thema Glück ändern um wirklich glücklich zu sein. Natürlich, das muss jeder für sich entscheiden, aber vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, was man wirklich will/braucht und ob es uns tatsächlich glücklich macht.

 

Nun kommen wir zu einem Phänomen ganz anderer Natur. Einige Menschen sind der Ansicht Glück ist ein Zufall oder aber auch Bestimmung. Ist das denn wirklich so? Nachdem zu urteilen, wie wir das Thema Glück schon beleuchtet haben würde fast jeder sagen „Nein ist es nicht.“ Aber wie kommt es dann das manche Menschen das Glück geradezu anziehen? Oder tun sie das gar nicht und es ist lediglich unserer Neid der das behauptet. Wie sieht es also damit aus. Formulieren wir diese Frage etwas anders. Ich wäre glücklich wenn ich das was dieser Mensch hat, haben könnte. Also, wer spricht da aus uns? Diese Frage sollte jeder selbst beantworten. Zu der eben genannten Aussage packen wir die folgende hinzu. Ist der Mensch denn glücklich mit dem was er hat. Wie sieht es nun aus? Merkt man da nicht das eine oben genannte Aussage hierauf zutrifft? Und zwar das jeden etwas anders glücklich macht. Das heißt, nur weil wir glücklich wären wenn unser Leben so sein würde, heißt das nicht auch gleich das der andere Mensch dies als Glück empfindet. Auch mit diesem Satz wäre die Aussage Glück ist Zufall oder Bestimmung entkräftet.

 

Jetzt noch einmal kurz zu der anderen Seite dieser Medaille, zu Pech. Vorab meine Meinung, Pech muss nicht immer Pech sein. Es hängt davon ab was wir aus diesem Pech machen. Einige werden sich nun sicher fragen wie ist das gemeint. Eigentlich ist das ganz einfach, wenn wir Pech haben ist uns ein Vorhaben nicht gelungen. Nun gibt es 2 Sorten von Menschen. Optimisten und Pessimisten. Ein Pessimist lässt dieses Vorhaben nun fallen und sagt sich, ich bin vom Pech verfolgt. Er ändert nichts daran und sieht es als unüberwindbares Hindernis. Was macht der Optimist? Ein Optimist wird sich sagen wenn es so nicht geht probiere ich etwas anderes. Also er sucht nach weiteren oder anderen Chancen und Möglichkeiten. Er gibt nicht auf. Er sieht ein solches Hindernis als Aufgabe die es zu lösen gilt. Meistens sind diese Optimisten wenn sie es anders geschafft haben sogar viel glücklicher, als die, die es beim ersten Mal geschafft haben. Also kann man wirklich sagen, Pech ist nicht gleich Pech.

 

Mein abschließendes Kommentar lautet: Glück ist das, was wir daraus machen !

25.1.11 12:28
 


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